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	<title>Jordan Bludesch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in WALGAU WIKI</subtitle>
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		<title>Historia dgj: Die Seite wurde neu angelegt: „Das ehemalige Schloß Jordan oberhalb von Bludesch hat eine eindrucksvolle, aber dennoch kurze Geschichte. 1425 verkauft &#039;&#039;Hans Harnasch zue Bludäsch&#039;&#039; der Probs…“</title>
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		<updated>2010-02-27T09:01:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „Das ehemalige Schloß Jordan oberhalb von Bludesch hat eine eindrucksvolle, aber dennoch kurze Geschichte. 1425 verkauft &amp;#039;&amp;#039;Hans Harnasch zue Bludäsch&amp;#039;&amp;#039; der Probs…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das ehemalige Schloß Jordan oberhalb von Bludesch hat eine eindrucksvolle, aber dennoch kurze Geschichte. 1425 verkauft &amp;#039;&amp;#039;Hans Harnasch zue Bludäsch&amp;#039;&amp;#039; der Probstei St.Gerold einen &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Weingarten Jordan&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; nebst zwei Wiesen. &amp;lt;ref&amp;gt; Documentum S.Geroldianum Praeposituram, gedruckt 1695 zu Einsiedeln; VLA &amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1565 erwirbt &amp;#039;&amp;#039;Christof Brockh von Feldkirch&amp;#039;&amp;#039; Gut und Weingarten Jordan. 1578 erlauben &amp;#039;&amp;#039;Märk Gabriel, Untervogt und Georg (Jerg) Glarner,&amp;#039;&amp;#039; Amann zu Blumenegg, &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;dem Pawmeister und Stadtamann Christof Brockh in Feldkirch auf dem ob Bludesch gelegenen, mit Torkel und Speicher versehenen Weingarten und Wiesengrunde, Jordan genannt, ein kleines Hüslin mit einem Stüblin und Nebenkämmerlin sammt einem Kellerlin zu bauen.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;ref&amp;gt; Archiv Rh.Blumenegg, zit. bei Grabherr, Herrschaft Blumenegg, S. 98 &amp;lt;/ref&amp;gt;  So wurde ihm nur erlaubt, im Frühling und Herbst mit seinen Knechten &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Underschlauf&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; - also Unterkunft &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;zum Zwecke der Weinbauarbeiten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; - zu nehmen und &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;allenfalls in sterbenden Läufen mit seinem Hausgesinde&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; dorthin sich zurückziehen dürfe. &amp;lt;ref&amp;gt; Urkunde StaA Bludenz zu 1578 &amp;lt;/ref&amp;gt; So wird der Name &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Brockhenhof&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; geläufig; er stirbt dort am 17.10.1629 im Alter von 67 Jahren. &amp;lt;ref&amp;gt; lt.Sterbebuch SB 1/524-6 Eintrag Wittwer; nicht 1627, wie Ulmer S.812 schreibt &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1637 erwirbt &amp;#039;&amp;#039;Georg Ludwig von Lindenspeur&amp;#039;&amp;#039; den Ansitz, vergrößert das Besitztum durch Zukauf und  errichtet 1653 einen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;weitläufigen und vornehmen Palast&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;,  &amp;lt;ref&amp;gt; splendidum exstruxit palatium - Codex.Wingartensis, StA Stuttgart Nr. 5536 &amp;lt;/ref&amp;gt; den er bis zu seinem Tode 1673 bewohnt. Das Schloß hat Lindenspeur dem Reichsstift Weingarten, sein ansehnliches Barvermögen einer Armenstiftung vermacht. In der Folge wird Schloß Jordan als eine Art &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Erholungssitz von Weingarten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wohl öfters benützt. Nach dem Brand von Schloß Blumenegg 1774 - welches nicht mehr aufgebaut wurde - residierten auf Jordan die weingarten&amp;#039;schen Statthalter, soweit nicht das Thüringer Amtshaus dazu diente. 1802 kam Schloß Jordan mit Blumenegg an &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oranien-Nassau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 1804 durch Kauf an &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Österreich,&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 1806 an &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bayern.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Mit dem Jahre 1814 gehörte Schloß Jordan wieder zu &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Österreich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Dieses 1653 errichtete Gebäude war wohl baufällig und hätte einer Erneuerung bedurft; der häufige Eigentümerwechsel in kurzer Zeit hat dies wohl verhindert. Im Gebäude- und Rustikalkataster des Steuerdistriktes Bludesch ist es 1811 nicht mehr verzeichnet. Der Bludescher Pfarrer Häusle vermerkt 1835 in seiner Chronik: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Das Schloß Jordan erhielt sich bis zum J. 1808, wo es um geringen Preis verkauft wurde und seitdem trauert es als Ruine.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; Der mit 1808 angeführte Verkauf fand nie statt. Der tatsächliche Verkauf erfolgte in der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Versteigerung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; vom 28.7.1842.  &amp;lt;ref&amp;gt; Kundmachung des versteigerunsgweisen Verkaufes der dem Staatsdomänenfonde gehörigen im Kreise Vorarlberg k.k.Landgerichtes Sonnenberg gelegenen Herrschaft Blumenegg; zweisprachig gedruckt, Innsbruck, den 20. Mai 1842 &amp;lt;/ref&amp;gt; In der Kundmachung wird neben sonstigen Gütern der ehemaligen Herrschaft auch angeführt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;4. Das Bauernhaus auf dem Jordan sammt Stall und Torkel, wobei sich die Mauern eines zweistöckigen unausgebauten Hauses befinden.&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;  &amp;lt;ref&amp;gt; Akt Staatsgüterveräußerungskommission 1844, Zl. 41, Finanzlandesdirektion, Domänen 1864, Zl. 83 des Tiroler Landesarchivs &amp;lt;/ref&amp;gt;  Diese Versteigerung wurde für den 12.Dezember 1843 nochmals ausgeschrieben, nachdem im ersten Anlaß kein Zuschlag erteilt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diese (zweite) Versteigerung hatten sich die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anliegergemeinden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Ludesch, Raggal, Sonntag, Thüringen und Thüringerberg zusammengetan, um die Liegenschaften gemeinsam zu erwerben. Das Gebot dieser Gemeinden im Betrag von 43.020 fl. wurde jedoch schlußendlich von &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Cesare Clerici&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; aus Mailand mit der Summe von 45.100 fl. überboten. &amp;lt;ref&amp;gt; Clerici darf heute sehr wohl als &amp;quot;Strohmann&amp;quot; der &amp;quot;Käsegrafen Moosbrugger&amp;quot; bezeichnet werden &amp;lt;/ref&amp;gt; Clerici verkaufte 1847 den gesamten Besitz an die Brüder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Leopold, Josef und Gallus Moosbrugger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; in Schnepfau, bzw. Thüringen. Ob daher die Überlieferung aus Thüringen zutrifft, wonach &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;die Moosbrugger&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039; die noch brauchbaren Bestandteile, insbesonders auch Decken und Dachgebälk, abgenommen und nach heutigen Begriffen &amp;quot;aus dem Abbruch&amp;quot; verwendet oder verkauft haben, muß jedoch bezweifelt werden. Dennoch waren 1945 die viereckigen Löcher, bzw. Einlässe für die starken Balken und Träger im Mauerwerk gut auszumachen. Das Gebäude selbst &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;wechselte in der Folge mehrfach den Besitzer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;. Der &amp;quot;Brockenhof&amp;quot; samt Ruine und Landwirtschaft wurde 1898 an Johann Metzler verkauft; dieser verkaufte die Ruine 1913 an Gustav Ernst Schmid aus Eger/Böhmen; 1935 wurde der Brockenhof - ohne Ruine - von Gabriel Dobler erworben und bis heute bewirtschaftet. 2008 hat die Familie Dobler auch die verfallende Ruine Jordan käuflich erworben.&amp;lt;references&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Historia dgj</name></author>
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