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	<title>Friagawald - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in WALGAU WIKI</subtitle>
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		<id>https://wiki.imwalgau.at/index.php?title=Friagawald&amp;diff=464&amp;oldid=prev</id>
		<title>Historia dgj am 24. Februar 2010 um 16:25 Uhr</title>
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		<updated>2010-02-24T16:25:21Z</updated>

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				&lt;td colspan=&quot;2&quot; style=&quot;background-color: #fff; color: #202122; text-align: center;&quot;&gt;Version vom 24. Februar 2010, 18:25 Uhr&lt;/td&gt;
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&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die ersten Grabungen datieren 1999/2000/2001 und erbrachten einen befestigten Siedlungsplatz mit unterschiedlichen prähistorischen Perioden, welcher in die Frühbronzezeit zu datieren ist.  (Krause VLMV 2001/54) Die Grabungen im Friagawald von 2002/2004 bestätigen eine befestigte Höhensiedlung auf ca. 940, welcher weitere Siedlungsplätze zuzuordnen sind. Künstliche Terrassierungen bieten Platz für 6-8 Blockbauten, d.s. etwa 30-40 Personen: in einer Art Reihenhaussiedlung (90 m x 50 m) entlang der Terrassenmauer angeordnet. (JaBer Montafon 2003/33) Auf der Siedlungsterrasse liegen bis zu 1,4 m mächtige Kulturschichten, deren unterste in die frühe Bronzezeit um 2000 datiert; es folgt eine darüber liegende Schichte der beginnenden Mittelbronzezeit und dann eine weitere Schicht, die der älteren Eisenzeit zuzuordnen ist.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;background-color: #f8f9fa; color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #eaecf0; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Die ersten Grabungen datieren 1999/2000/2001 und erbrachten einen befestigten Siedlungsplatz mit unterschiedlichen prähistorischen Perioden, welcher in die Frühbronzezeit zu datieren ist.  (Krause VLMV 2001/54) Die Grabungen im Friagawald von 2002/2004 bestätigen eine befestigte Höhensiedlung auf ca. 940, welcher weitere Siedlungsplätze zuzuordnen sind. Künstliche Terrassierungen bieten Platz für 6-8 Blockbauten, d.s. etwa 30-40 Personen: in einer Art Reihenhaussiedlung (90 m x 50 m) entlang der Terrassenmauer angeordnet. (JaBer Montafon 2003/33) Auf der Siedlungsterrasse liegen bis zu 1,4 m mächtige Kulturschichten, deren unterste in die frühe Bronzezeit um 2000 datiert; es folgt eine darüber liegende Schichte der beginnenden Mittelbronzezeit und dann eine weitere Schicht, die der älteren Eisenzeit zuzuordnen ist.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
&lt;tr&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;−&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #ffe49c; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ein ca. 80 m langer Steinwall, der vom oberen Plateau über das mittlere bis zum unteren Plateau verläuft, riegelt den Siedlungshügel gegen den Hang ab. Der Steinwall mit einer ursprünglichen Höhe von 2 bis 3 m datiert in die mittlere Bronzezeit (16. Jhdt.); das 2 m breite Trockenmauerwerk wurde in Zweischalen-technik errichtet. Über der unregelmäßig verlaufenden Felsformation besteht ein Planierhorizont aus &lt;del style=&quot;font-weight: bold; text-decoration: none;&quot;&gt;	&lt;/del&gt;rotem Lehm mit Holzkohlen und Keramikfragmenten; in der obersten – eisenzeitlichen – Kulturschicht wurden Steinfundamentierungen mit einer Feuerstelle freigelegt. Die mit halbmondförmigen Stempeln verzierte Keramik gehört zur eisenzeitlichen Alpenrheintalgruppe.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;td class=&quot;diff-marker&quot; data-marker=&quot;+&quot;&gt;&lt;/td&gt;&lt;td style=&quot;color: #202122; font-size: 88%; border-style: solid; border-width: 1px 1px 1px 4px; border-radius: 0.33em; border-color: #a3d3ff; vertical-align: top; white-space: pre-wrap;&quot;&gt;&lt;div&gt;Ein ca. 80 m langer Steinwall, der vom oberen Plateau über das mittlere bis zum unteren Plateau verläuft, riegelt den Siedlungshügel gegen den Hang ab. Der Steinwall mit einer ursprünglichen Höhe von 2 bis 3 m datiert in die mittlere Bronzezeit (16. Jhdt.); das 2 m breite Trockenmauerwerk wurde in Zweischalen-technik errichtet. Über der unregelmäßig verlaufenden Felsformation besteht ein Planierhorizont aus rotem Lehm mit Holzkohlen und Keramikfragmenten; in der obersten – eisenzeitlichen – Kulturschicht wurden Steinfundamentierungen mit einer Feuerstelle freigelegt. Die mit halbmondförmigen Stempeln verzierte Keramik gehört zur eisenzeitlichen Alpenrheintalgruppe.  &lt;/div&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;
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		<author><name>Historia dgj</name></author>
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		<title>Historia dgj: Die Seite wurde neu angelegt: „Die ersten Grabungen datieren 1999/2000/2001 und erbrachten einen befestigten Siedlungsplatz mit unterschiedlichen prähistorischen Perioden, welcher in die Früh…“</title>
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		<updated>2010-02-19T08:09:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „Die ersten Grabungen datieren 1999/2000/2001 und erbrachten einen befestigten Siedlungsplatz mit unterschiedlichen prähistorischen Perioden, welcher in die Früh…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die ersten Grabungen datieren 1999/2000/2001 und erbrachten einen befestigten Siedlungsplatz mit unterschiedlichen prähistorischen Perioden, welcher in die Frühbronzezeit zu datieren ist.  (Krause VLMV 2001/54) Die Grabungen im Friagawald von 2002/2004 bestätigen eine befestigte Höhensiedlung auf ca. 940, welcher weitere Siedlungsplätze zuzuordnen sind. Künstliche Terrassierungen bieten Platz für 6-8 Blockbauten, d.s. etwa 30-40 Personen: in einer Art Reihenhaussiedlung (90 m x 50 m) entlang der Terrassenmauer angeordnet. (JaBer Montafon 2003/33) Auf der Siedlungsterrasse liegen bis zu 1,4 m mächtige Kulturschichten, deren unterste in die frühe Bronzezeit um 2000 datiert; es folgt eine darüber liegende Schichte der beginnenden Mittelbronzezeit und dann eine weitere Schicht, die der älteren Eisenzeit zuzuordnen ist. &lt;br /&gt;
Ein ca. 80 m langer Steinwall, der vom oberen Plateau über das mittlere bis zum unteren Plateau verläuft, riegelt den Siedlungshügel gegen den Hang ab. Der Steinwall mit einer ursprünglichen Höhe von 2 bis 3 m datiert in die mittlere Bronzezeit (16. Jhdt.); das 2 m breite Trockenmauerwerk wurde in Zweischalen-technik errichtet. Über der unregelmäßig verlaufenden Felsformation besteht ein Planierhorizont aus 	rotem Lehm mit Holzkohlen und Keramikfragmenten; in der obersten – eisenzeitlichen – Kulturschicht wurden Steinfundamentierungen mit einer Feuerstelle freigelegt. Die mit halbmondförmigen Stempeln verzierte Keramik gehört zur eisenzeitlichen Alpenrheintalgruppe. &lt;br /&gt;
Zwischen mittlerer und oberster Kulturschicht ist eine mehrhundertjährige Siedlungsunterbrechung festzustellen. In der jüngsten Schicht gefundene Keramiken datieren in die späte Hallstattzeit (6. Jhdt.), Keramik und Metallfunde in die frühe Latènezeit; Fritzener Schalen weisen auf eine Verbindung zur Fritzens-Sanzeno-Gruppe hin. Auf der Mutta bei Falera wurde in den Vierzigerjahren eine in jeder Hinsicht vergleichbare Anlage nachgewiesen. Der Siedlungsplatz Friagawald steht über das Alignément (Azimut 105 °) auf der Tschengla mit den Steinkreisen in geradezu direkter Verbindung.&lt;/div&gt;</summary>
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